Donnerstag, 10. Mai 2012

Bilstein Bikemarathon 2012

Hier nun mein kleiner Bericht zum Bielstein Bike Marathon in Großalmerode.
Viel gibt es eigentlich nicht zum Rennverlauf zu sagen. Ausser das das Wetter endlich mal wieder "frisch" und feucht war. Der Zustand der Strecke war dementsprechend.
Der Startschuss viel um 10.00 Uhr und 271 Fahrer gingen auf die mittlere Distanz. Der Start verlief nicht so optimal konnte aber schon auf den ersten paar Kilometer wieder ein bisschen Boden gut machen. Bergan lief es auch ganz gut. Nur bergab ging gar nichts. Ich hatte, wohl auch deshalb das ich allein vor Ort war, eine Blockade im Kopf. Und ich stolperte mehr oder weniger die Trail runter. Wie viel Zeit ich dadurch verlor, kann ich nicht beurteilen, vielleicht so ein, zwei Minuten.
Nett war dann aber der lange Anstieg zum namensgebenden Berggipfel, den Bilstein. Kurz vor erreichen des Gipfels, wurde es auch richtig steil, so das der Kollege hinter mir vom Rapiro-Focus Team sogar vom Rad musste. Ich konnte mich aber gerade noch durchbeissen. Am letzten Anstieg kurz vor dem Ziel fuhr ich noch auf ein paar Fahrer der kruzen Runde auf. Und nach 2 Stunden 31 Min. erreicht ich letztendlich das Ziel. Das reichte für den 18 Platz in meiner AK und den 42. Gesamtrang. Ich denke ich kann zufrieden sein und dieses Mal war auch keine Frau vor mir im Ziel ;)
Als nächstes steht nun die kurze Runde bei "meinem" Rennen in Altenau an und ich hoffe, dass viele vom Team vor Ort sein werden. Ach ja, eins hätte ich noch: Eventuell hat jemand vom Team Interesse, bei unserem Rennen am Sonntag als Streckenposten zu helfen. Da das THW uns dieses Jahr nicht unterstützen kann, sind wir über Jeden dankbar der uns aus der Patsche hilft! Gibt auch ne Party :)
Das war' erst mal, viel Spass beim Biken!
Christian

Montag, 30. April 2012

An der Harzburger Galopprennbahn...

...startete der diesjährige Bioracer Bikemarathon der Nordharzer Radsportgemeinschaft! Das Prowell Team Harzblut war natürlich mit zahlreichen Leuten am Start, so auch ich.
Der Start der 58er Runde mit 1600 Hm war pünktlich um 10.00 Uhr. Leider stand ich mit Oli Schwiedergoll sehr weit hinten, also keine guten Voraussetzungen für den Trailanstieg hinauf zum Elfenstein. Nach dem Startschuß konnte ich auf den ersten paar hundert Metern aber noch einige überholen, so dass ich mich nicht ganz soweit hinten anstellen musste. Anfänglich ging es auch ganz gut berauf, bis zum 2. Trailabschnitt. Da ereilten mich Wadenkrämfe, die mir komplett den Druck vom Pedal nahmen, so was hatte ich zumindest bei Rennbeginn, noch nie. Also, Tempo raus und locker weitertreten. Nach der ersten Runde und ca 55 Min. ging es dann auch wieder und die 2. lief richtig gut, denn nach 1 Std. und 49 Min. ging ich auf die dritte und letzte Runde. Auf dem Trailanstieg verließen mich aber fast die Kräfte und ich war kurz vor'm schieben. Nachdem der, nicht enden wollende, Schotteranstieg im Anschluss bewältigt war, konnte ich mich auf dem kurzen Trail etwas lockerer machen. Meine Vitalität und Kraft kam allerdings nicht zurück.... Zum Glück fand ich auf den Ebenen mit Gegenwind, ab und an mal eine kleine Gruppe wo ich mich anschließen konnte. Führungsarbeit konnte ich aber kaum leisten. So ging es zur Transponderkontrolle die an einem fiesen Anstieg platziert war. Dort verließ mich gänzlich die Power, so dass es nur sehr langsam voran ging. Der Blick auf die Uhr verriet mir auch, dass es wohl nichts wird mit einer 2:45 Zielzeit, so war anfänglich meine Vorgabe.
Nun ja, die letzten beiden Trails bin ich dan mehr oder weniger "runter gestolpert" und nach 2 Stunden und 53 Minuten hatte das "Elend" auch ein Ende gefunden. Eigentlich ist die Zeit nicht schlecht, entäuscht bin ich trotzdem ein bisschen. Am Ende reichte die Zeit für einen 36. Platz in der AK und einen 45. Gesamtrang.

Freud und Leid liegen ja bekanntlich immer dicht zusammen. So auch an diesem Tag. Die Mädels Jessica (1.Platz) und Tina (4. Platz) sowie "Pino" (1.Platz) sammelten auf dser kurzen 19 Km Runde Podestplätze. Herzlichen Glückwunsch dazu. Das Leid erfuhr mein Teamkollege Olli. Im Trail hatte er einen Unfall und zo sich dabei auch noch einen Schlüsselbeibruch zu, und sowas beim ersten Rennen, echt schade!
Allen anderen Teammitglieder natürlich auch Glückwunsch zu den erbrachten Leistungen!
Vielen Dank an die Betreuerinnen und Betreuer, ohne Euch wären die Rennen schwerer als sie eh schon sind!

Nächste Woche steht der Bielsteinmarathon auf dem Plan und ich denke wir sehen uns!

Scöne Grüße
Christian

Sonntag, 15. April 2012

Kyffhäuser Berglauf 2012

Am 14. April stand das traditionelle Rennen in Bad Frankenhausen auf dem Plan. Also ging es mit dem Prowell Team Harzblut inkl. Stefan, Dirk, Frank und Tobi in den Kyffhäuser.
Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, war es erstmals so, dass die Mountainbikewettkämpfe über 21 und 64 Km ausgetragen wurden. Angenehm war auch die Startzeit um 12.30 Uhr, so konnte man am Morgen auch mal ausschlafen. Das Startfeld war wie immer hochkarätig besetzt, so das es mein Ziel war unter die ersten 100 zu kommen. Da die Distanz über 64 Km und ca 1200 Hm neu war, gab es natürlich keine Vergleichszeiten zu den Vorjahren. Meine Einschätzung war 2 Std. 30 Min. Zumindest war das mein optimistisches Ziel. Pünktlich um 12.30 Uhr ging es auch los und 330 Fahrer gingen auf die "Einführungsrunde" in Richtung Rottleben. Alle Biker verhielten sich in diesem Jahr auch recht ordentlich, so das ich zumindest keine größeren Unfälle sah. Nach rund 7 Km ging es in den Wald und in den ersten Anstieg. Dort mekte ich auch gleich, dass ich wohl immer noch zu viele Pfunde auf den Rippen habe, denn mein Tempo verringerte sich schlagartig. Nun ja, ist ja noch jung, die Saison. Viel Glück mit meinen Gruppen, hatte ich leider auch nicht. Entweder verlor ich die Gruppen immer nach vorn oder eben nach hinten. Zumindest am Segelflugplatz, fand ich immer jemanden, den ich mich anschließen konnte. In den Trails (ja es gab 2) ging es, verursacht durch technisch wenig versierte Fahrer, recht langsam voran. Aber auch das hat bei dem Rennen ja Tradition.
Bei der Einfahrt zur 2. Schleife, habe ich erst kurz überlegen müssen wo es lang ging. Die freundlichen Helfer wiesen mir aber schnell den Weg! Der erste Anstieg in der zweiten Runde, hatte es auch gleich mal in Sich. Wieder machte ich mir über mein Gewicht Gedanken, nutzte aber nichts und so überholte mich die führende bei den Frauen, dass hatte ich auch schon länger nicht mehr erlebt. In den Abfahrten konnte ich Sie zwar immer wieder überholen, aber den Vorsprung nicht ins Ziel retten. Respekt an dieser Stelle für Sie!
Kurz vor dem Flugplatz schlossen 2 Focusfahrer zu mir auf, und so konnten wir gemeinsam dem fiesen Gegenwind engehen. Vor dem letzten Trail kam auch wieder Thomas Mennecke in meiner Sichtweite und ich konnte Ihm noch ein paar Plätze abnehmen, gut er ist auch ein paar Tage älter als ich ;) Nach der letzten Abfahrt ging es dann wieder nach Bad Frankenhausen und somit ins wohlverdiente Ziel. Mit 2 Std. und 32 Min. hatte ich meine Vorgabe zwar knapp verpasst, war aber alles in Allem zufrieden. Die Platzierung war mit dem 83. Platz auch noch in den Top 100 Ak war es der 38. Platz. Stefan und Dirk (hatte ein heftigen Sturz) kamen kurz nach mir ins Ziel, Frank fiel leider aus dem Rennen aus.
Mein Bergamont 29er hatte keinerlei Defekte und die Bremse gab nicht einen Ton von sich :-) Das Handling des Revox Team ist top und läuft bergab sehr gut. Somit hat das Rad seine Feuertaufe bestanden!
Glückwunsch an dieser Stelle geht an Tina, die den 1. Rang in Ihrer Altersklasse beim 6 Km Lauf belegte! Und natürlich auch an Schuchi (Texpa Simplon) für seinen ersten Platz sowie Dano (Bergamont) und Danny (NRT) für Ihre tollen Leistungen über die 64 Km Distanz!
Das war das 2. Rennen der Saison und eine schöne Veranstaltung! Nun freue ich mich auf Förste und Bad Harzburg! Bis dahin heißt es für mich noch ein bisschen an der (Körper) Gewichtsschraube zu drehen :)

Sport frei!
Christian

Montag, 19. März 2012

Revox Team 2012

Da ist es nun: Das Bergamont Revox Team 2012!
Ich habe den Prototypen im Juni 2011 ja schon mal testen dürfen und war damals schon begeistert von dem Rad. Dementsprechend lange war die Wartezeit vom Bestelldatum bis zum Tag der Lieferung, eine gefühlte Ewigkeit :). Nach dem das Bike nun aus seinem engen Karton in die Freiheit entlassen wurde, ging es erst mal an die gewohnte Bastelarbeit. Bis alles fahrfertig montiert war, dauerte es schon eine gute Stunde. Dann aber stand es da, in voller Pracht. Echt ein schickes Rad, dachte ich. Vor 2 Jahren fand ich die 29er ja persönlich noch gewöhnungsbedürftig. Nun aber bin ich seit letztem Jahr ein echter Fan der großen Räder. Der Revox Team Carbonrahmen ist technisch mit BB92 Tretlager, flexenden Sitzstreben, 1.8"-1.5" Steuerrohr (tapered) und Postmounth Bremssattelaufnahme direkt auf der Kettenstrebe auf dem neusten Stand. Innenverlegte Züge hat er zwar nicht, dass vermisst aber auch keiner. Dafür hat Bergamont aber an sinvolle Kleinigkeiten gedacht. So ist am Schaltauge gleich die Typnummer eingraviert, so wird langes Suchen erspart, sollte es mal abreissen. Schutzfolien an Stellen die des öfteren Steinschlagbeschuss ausgesetzt sind, sind schon am Rahmen angeklebt und selbst der Kettenstrebenschutz ist auf der Unterseite gummiert, so das Dieser nicht verdrehen, oder verrutschen kann.
Leider hatte ich an diesem Tag keine Zeit mehr für eine Proberunde im Wald, da ja noch das Rennrad (Dolce 9.2) zuzammengebaut werden wollte (dazu aber später mehr). Am Freitag ging es dann am Nachmittag endlich raus auf die harzer Trails und Schotterpisten. Bei einem Neurad ist die erste Fahrt ja immer besonders spannend. Passt alles, klappert Irgendwas? Oder ist es doch nicht das was man sich vorgestellt hat? Aber nichts dergleichen ist eingetreten. Sicher, die ein oder andere Sache musste feinjustiert werden, was aber nicht weiter wild war.
Vielmehr überrascht war ich, was so ein breiter Lenker ausmacht. Vorher war ich meist mit 60-64 cm Stangen unterwegs, da ist der 68 cm breite Lenker schon ein Unterschied, was die Kontrolle berab und auf dem Trail angeht. Fazit zum Lenker: Er bleibt dran!

Der komplette Antrieb des Bikes kommt von Sram. Wieder brauchte ich etwas Eingewöhnungszeit, da der Unterschied zur XTR schon spürbar ist. Verbaut ist ein Mix aus den beiden Gruppen X.O und X.9. Die Kurbel ist gruppenlos und hört auf den "Namen" 2210 ist aus Carbon und mit 39/26 Zähnen bewaffnet. Der Kurbelsatz ähnelt fast zu 100% der X.O, so dass ich denke das Sie auch dieser Reihe entspring, nur eben anders gelabelt ist. Der hintere Zahnkranz hat die Abstufung 11-36 Zähne und sorgt dafür, dass man auch an steileren Anstiegen nicht schieben muss.

Die Rock Shox SID RL Federgabel tut was sie soll und ist dazu noch recht leicht. Auch unaufällig waren bei der ersten Fahrt die Avid Scheibenbremsen Elexir 9 carbon. Alles in Allem also ein rundes Paket. Bei der Ausstattung hat mich aber trotzdem eine, zugegeben kleine Sache, gestört. Sattelstütze, Vorbau und Lenker sind farblich gleich, aber von unterschiedlichen Herstellern (Crank Brothers/Syntace/Easton). Da habe ich es persönlich lieber wenn zumindest Lenker und Vorbau zusammen passen. Der Easton LRS EA70 XCT sieht sehr hübsch aus und ist farblich neutral und zurückhaltend, was mir sehr gut gefällt, mit 1750 Gramm natürlich schwerer als die 26 Zöller am Stevens.

Nun aber zur Fahrt mit dem neuem Bike. Die ersten 3-4 Km waren wie erwartet etwas ungewohnt, da ich im letzten halben Jahr nur auf einem 26er unterwegs war. Der Wohlfühlfaktor war aber von Anfang an da. Ich hatte mich bei meiner 180cm Größe, für den M Rahmen entschieden, um nicht allzu gestreckt zu sitzen. Jünger werde ich ja auch nicht ;) Es war die richtige Entscheidung. Die Sattelüberhöhung fällt aber geringer aus, als bei dem 26" Stevens in 20". In der ersten trailigen Abfahrt, zeigte sich nun auch der Vorteil der großen Räder und des breiten Lenkers. Wesendlich ruhiger und sicherer ging es durch den Trail. Der Hinterbau mit seinen Flexstreben, zeigte sich in Verbindung mit der 27,2mm schlanken Sattelstütze spürbar kompfortabel.

Bergan geht das Bike flott und gar nicht so behäbig wie Manche meinen. Sicher, bei häufigen Tempowechsel, ist ein 29er dem 26er im Nachteil, große Räder wollen erst mal in Bewegung gebracht werden. Wenn diese aber erstmal rollen, läuft es. An steilen, verwurzelten Stellen bin ich sogar besser hoch gekommen als vorher mit dem 26er.

Die Bremsen mit einem Scheibendurchmesser von 160mm am Heck und 180mm an der Front, musste ich wärend der ersten Fahrt mehrere Male einstellen. Dann liefen Sie aber problemlos.

Das Gesamtgewicht liegt beim meinem Revox bei etwas über 10Kg inkl. Flaschenhalter und XT-Pedale. Genug Tuningpotenzial bietet, wenn man will, aber allein schon die Kombi Sattel/Sattelstütze und Vorbau/Lenker, damit sollten sich 200-250 Gramm locker einsparen lassen. Ich werde das Bike aber so lassen, wie es jetzt ist weil ich denke, dass es so recht sorgenfrei über die Saison zu fahren ist. Der Rahmen allein wiegt etwas über 1000 Gramm und ist somit einer der leichteseten 29" Rahmen auf dem Markt.Schwere Fahrer sollten bei dem Rahmen beachten, dass der nur für eine Scheibengröße bis max. 160 mm zugelassen ist. Meine 83 Kg sind für diese Bremse aber kein Problem gewesen.

Fazit nach rd. 45 Km und 750 Hm:
Tolles Bike, wo ich mich echt darüber freue es zu besitzen! Vom Rahmen her, eines der schönsten Räder die ich im meinem Bestand hatte. Die Fahreigenschaften sind meiner Meinung nach sehr gut und zudem kompfortabel. Sicher, es geht leichter. Dann hat man (oder auch Frau) immer noch die Option zum Revox M(ore)G(oes)N(ot) für fünfeinhab Tausend € inkl. der Topkomponenten Sram-XX, Rock Shox SID WC und Easton Carbonlaufräder.



Das war es erst einmal. Ich werde bestimmt im Herbst noch mel einen Dauertestbericht schreiben, wo Ihr dann lesen könnt, wie das Rad über die Rennsaison 2012 gekommen ist.Das nächste Mal gehts es dann um das Bergamont Dolce 9.2 Rennrad, bis dahin, bleibt sportlich!


Christian



Hier noch ein paar Fotos:









Sonntag, 26. Februar 2012

Rotenburg 2012




Da ist er nun, der erste Rennbericht im neuen Jahr 2012.
Am Samstag ging es um 4 Uhr in der Früh mit der gesamten Familie (als Betreuungspersonal ;)) nach Rotenburg an der Fulda. Wie im letzten Jahr wurden die 2. Deutschen Meisterschaften im 12 Stunden Mountainbiken indoor zu meinem Saisonauftakt. Normalerweise hatte ich für mich die Langstrecke abgeschrieben. Da der Event aber im letzten Jahr so gut gelaufen ist und ich auch mal wieder Radfahren muss, anstatt nur zu laufen, trat ich nun um 8.00 Uhr in der Frühe mit 25 Anderen Racern an die Startlinie. Teamkollege Stefan ist schon am Tag vorher angereist und er war so freundlich meine Unterlagen, die neuen Prowell- Teamhelme und Teamkleidung um halb Sieben in meine Box zu bringen. Da die neue Bekleidung noch nicht geliefert wurde, ging es noch mal mit den roten Design auf die Strecke.
Nun aber zum Rennen. Pünktlich um 8.00 Uhr fiel der Startschuss und der Belgier Andi, Gewinner vom letzten Jahr, ging wieder ab wie eine Rakete. Dieses Tempo wollte ich gar nicht erst versuchen, es lagen immerhin 12 Std. Biken auf dem Programm. Nachdem uns die 20°C warme Halle in die 5°C kalte Aussenluft gespuckt hatte, ging es wieder durch die bekannten Strohballenschikanen, in Richtung Trailabfahrt. Diese war recht gut fahrbar aber auch Unfallschwerpunkt, wie sich im Laufe des Tages zeigen sollte. Die meisten Höhenmeter der Runde wurden wieder in den 4 Stockwerken des Parkhauses absolviert, die zwar recht glatt aber auch gemütlich zu fahren war. Dann kam der interessantere neue Teil der Strecke. Auf einer recht steilen Wiese, ging es durch Matsch und Spurillen, recht holperig nach unten. Da ich mir dort beim Warmfahren am Morgen schon diverse Kratzer geholt hatte, malte ich mir schon aus, wie diese im Dunkeln wohl zu fahren wäre. Laufenderweise wäre dann wohl das sicherste gewesen. Der Trail wurde aber gegen 17 Uhr gesperrt, zum Glück!
Die ersten Runden habe ich damit gerechnet irgentwo zwischen den 6 und den 12 Platz zu liegen. Um so verwunderter war ich, als Peggy mir nach rund 2 Stunden sagte, dass ich auf Platz 4 liege. Irgendwann nach 5 Stunden war es dann sogar der 3. Platz. Nun hieß es für mich die Rundenzeiten so konstant wie möglich zu halten. Mir gelang es, meinen Puls fast immer im meinem optimalen Bereich zwischen 140 - 150 bpm zu halten. Leider meldete sich nun aber auch mein Rücken, der ziemlich wehtat und ich bei jedem Tritt einen stchenden Schmerz verspürte. Lisa war aber so nett, mir eine Schmerztablette zu verabreichen, die auch Ihren Zweck erfüllte und ich dann mein Törn weiter fahren konnte.
Zwischendurch kamen aber auch immer wieder Zweifel, ob ich es in diesem Jahr das Rennen durchfahre, irgendwie ging es aber. Ich denke Stefan hat seinen Teil dazu beigetragen. Da er auch nie aufgibt, geht von Ihm eine recht hohe Motivation aus.
Da die Infos zu meiner Platzierung immer wieder wechselten, einmal waren es 3 Min. vor dem 4. und dann wieder nur 30 Sek., war es alles andere als ein langweiliges Rennen. Peggy gab mir um 18.30 Uhr die Info, dass ich nur noch 1:30 Min (Die vermaselte Lichtmontage kostete mich 2 Min.) Vorsprung vor dem 4 Platz hatte. Jetzt hieß es: Zeit gut machen, irgendwie. Also noch mal alles raushauen und Gas geben. So ging es 90 Min. mit Tunnelblick über die Strecke. Zu meinem Glück konnte ich das Tempo hoch halten und ab viertel vor Acht, ging es auf die letzten 3 Runden. Die Stimmung in der Halle war Dank der Zuschauer am beben! Pünktlich um 20:00:07 Uhr war mein Rennen zu Ende. Mit 161 Runden, also 206 Km und ca. 4600 Hm, landete ich schlieslich auf Platz 3. Damit hatte ich 12 Stunden vorher nie gerechnet. Stefan kam dann kurz nach mir auf Platz 6 ins Ziel.
Da keine vernünftigen Ergebnisliste online sind, kann ich jetzt leider immer noch nicht sagen, wie viel Vorsprung es am Ende gewesen ist. Peggy konnte nur sagen, dass die Zeiten die ich zur Info hatte, nich ganz der Wahrheit entsprachen ;-) Nun ja, 4 Runden (4 Km) hatte ich Rückstand zu Andi aus Belgien und 11 waren es zu Marko aus Berlin.
Nach der Siegerehrung ging es für uns auch wieder Richtung Heimat, wo wir dann um Mitternacht totmüde ins Bett gefallen sind.

Fazit: Es war eine richtige Schinderei! Aber auch ein super geiler Tag. Vielen Dank von mir an Peggy und Lisa (und Celina, Laetizia und Jason natürlich) für die Unterstüzung! Ohne die Beiden hätten Stefan und ich ganz schön alt ausgesehen.

Das war er, der erste Rennbericht. Wir sehen uns alle hoffendlich bei den nächsten Rennen wie im Possen oder Bad Harzburg.

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Bis dahin, schön weiter trainieren!
Christian

Freitag, 17. Februar 2012

Bald geht sie los...

...die Saison 2012! Nächste Woche Samstag den 25. Februar, startet die Mountainbike Saison 2012. Mit dem 12 Std. MTB Rennen in Rotenburg (Fulda) geht es wie im letzten Jahr für mich als Einzelstarter ins erste Rennen des Jahres. Im letzten Jahr noch auf dem 5 Platz, bin ich mal gespannt was in diesem Jahr für eine Platzierung am Ende rauskommt. Leichter als 2011 wird es sicher nicht werden. Neben den starken Fahrern vom letzten Jahr, haben sich weitere angemeldet. Warten wir es ab!
Was mich aber besoders freut ist, dass ich in diesem Jahr mit Teamkollegen Stefan Bzdok am Start stehe und meine Familie auch mitkommt um uns anzufeuern und zu supporten.

Mein Training wird ab dieser Woche wieder mehr radspezifische Einheiten beinhalten. Das Wetter wechselt langsam wieder in Richtung Schneeregenmatschschmuddelwetter, und da ist es auf der Rolle angenehmer zu trainieren, als in der Loipe Wasser vor mir her zu schieben. Gelaufen wird aber auch noch 3x die Woche. Im Moment habe ich auch wieder viel mehr Lust zu trainieren, vorallem das Laufen hat sich gut entwickelt, obwohl ich doch schon gerne wieder auf's Bike will :-)

Des Weiteren habe ich mir in letzter Zeit mal wieder mehr Gedanken über meine, oder besser gesagt, die "richtige" Ernärung gemacht. Nachdem ich ja nun in der letzten Woche bei Sören (Bikwerk) war und dem Vortrag von Birgit und Toni (Vital-Fit-Team) gelauscht hatte, aber auch viel in Zeitschriften und I-Net darüber gelesen hatte, bin ich nun auf dem Weg mehr Obst und weniger Weismehlprodukte und Zucker zu essen. Fleisch bleibt in Maßen auf dem Speiseplan. Das Vegetarische hatte ich ja schon ;-)
Birgit hatte mir an den Abend Fit Line Produkte zum ausprobieren mitgegeben. Ich glaube das ja meistens nicht, dass die Wirkung solcher Nahrungsergenzungen sooo groß ist. Das Activice hatte aber eine schon merkliche Wirkung. Ich hatte nach dem Training zum Beispiel, keine müden Beine und war auch nicht wirklich erschöpft, obwohl ich mich beim Langlauf richtig ausgepowert hatte. Deshalb werde ich das Activice und auch das Restorate neben den Squeezy (Wettkampf) Produkten nutzen. Allerdings werde ich mich beim Training trotzdem vorwiegend natürlich ernähren und auf Energieriegel oder Gels verzichten. Im Wettkampf, wenn ich eh nichts festes runter kriege, kommen dann die Squeezy Gels zum Einsatz. Damit hatte ich in den letzten Jahren auch sehr gute Erfahrungen gemacht.

Eine Leistungsdiagnose wollte ich eigendlich im Januar schon gemacht haben. Habe mich aber in diesem Jahr erst mal dazu entschlossen Abstand davon zu nehmen. Einen geregelten Trainingsplan werde ich mir selbst erstellen, da ich diesen dann auch sicher besser einhalten kann, da ich ihn nach Bedarf umstellen kann. Zu oft kommt es vor, dass kurzfristige Termine die Pläne über den Haufen werfen.
Ich denke es wird sich im Saisonverlauf zeigen, ob sich das als Nachteil herausstellt, wir werden sehen.

Das war es auch erst einmal wieder von mir. Ich werde mich die nächsten 7 Tage auf das Rennen in Rotenburg vorbereiten und hoffen das mein Revox Team vielleicht doch noch rechtzeitig eintrifft, könnt mir ja mal die Daumen drücken ;-)

Bis Bald!
Christian

Donnerstag, 2. Februar 2012

Mein erster Laufwettbewerb, seit der Schulzeit...

...findet am 6. Mai 2012 in Hannover statt.
Eigentlich wollte ich das Laufen nicht so ausarten lassen. Meine nette Kollegin Melanie, hat mich aber auf den "Tui Marathon" in Hannover aufmerksam gemcht. Nach ausführlichem Lesen der Website und Studium meines Kalenders, dachte ich mir: Warum eigentlich nicht? So habe ich mich dann auch gleich mal für den Halbmarathon angemeldet. Das ist nun die erste Laufveranstaltung seit der Orientierungssrufe, damals ging es einmal im Jahr zum Waldauf...:)
Ich sehe das Ganze aber nur als Vorbereitung für die Trathlons im Sommer. Da kann ja ein bisschen (Lauf-) Wettkampferfahrung nicht schaden. Ansonsten bleibe ich Alles in Allem dem Mountainbikesport treu. Nur im Moment nicht, da es draussen zu kalt und Rolle zu langweilig ist, gehe ich momentan mehr laufen oder in die Loipen. Das schadet zwar meiner Gesamtbilanz beim Winterpokal aber mir tut das so ganz gut. Ich habe mein Trainingspensun im Gegensatz zum ersten Quartal im letzten Jahr auch zurückgeschraubt. So hoffe ich die gesamte Saison durchzuhalten und nicht mittendrinn wieder einzubrechen. Sowieso sehe ich das Ganze nicht mehr so verbissen, ich bin im Moment der Meinung "Spass kommt weiter". Wenn es im Frühjahr wieder wärmer wird, geht es auch wieder ans Radsportspezifische Training. GA1- Einheiten wie im letzten Jahr wird es aber auch nicht mehr sooft geben, allenfalls am Wochenende. Naja, es kommt wie es kommt....

Das war's erst mal wieder, wir sehen uns (vielleicht auch mal in der Loipe oder auf der Piste)

Bis dahin, habt Spass!
Christian